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Enzyme 

NEU: Enzyme der 2. Generation

Damit die in Biogasanlagen eingesetzten Substrate die maximale Energieausbeute erreichen können, werden bislang Multi-Enzympräparate (der 1. Generation) auf Basis von Pilzstämmen eingesetzt. Maßgebliches Ziel dieser Enzymkomplexe ist die Beschleunigung der Hydrolyse, um den Abbau der verfügbaren Substrate schneller umzusetzen.

 

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Praxistest Rutschenversuch: Links originale Fermenterprobe ohne Enzymzusatz, Rest Fermenterproben mit zugesetzten Enzymprofilen

 

Auswahl der Enzymprofile entscheidend

Enzyme sind hochwirksame Biokatalysatoren. Da die optimale Wirkung maßgeblich von der Temperatur und dem pH-Wert abhängt und die meisten Enzyme sehr substratspezifisch wirken, ist die entsprechende Auswahl und Kombination der richtigen Enzymaktivitäten für den Einsatz im Biogasprozess entscheidend.

Gezieltes enzymatisches Aufreißen von pflanzlichem Zellwandmaterial und Strukturkomponenten in Wirtschaftsdüngern wie z.B. Stallmist und Rindergülle bietet erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in Biogasprozessen.

Denn es gilt: Je mehr Mist und weniger Mais eingesetzt wird, desto höher ist der Ertrag!

 

Meilenstein für biogasbildende Prozesse

Durch langjährige Forschung- und Entwicklungsarbeit der Firma Biopract ABT GmbH gelang hinsichtlich der Wirksamkeit von Enzymen im Biogasprozess ein Durchbruch.

Neueste Laborerkenntnisse und eine gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer NRW durchgeführte Feldstudie zeigen, dass Enzyme der 2. Generation mit dem innovativen enzymatischen AC-Faktor den Prozess nicht nur beschleunigen, sondern auch schwer vergärbare Substrate für den weiteren Abbau im Fermenter zugänglich machen.

Zusätzlich wird energetisch ungenutzte mikrobielle Biomasse dem Abbauprozess im Fermenter durch gezielten enzymatischen Angriff zugeführt

Entsprechende Berichte aus den Fachzeitschriften Joule, topagrar und Energie aus Pflanzen sind unter der Rubrik „Infothek“ ersichtlich und stehen zum Download bereit.

 

Optimierung durch die Zugabe von Enzymen

1. Rührfähigkeit verbessern - Prozess stabilisieren – Schwimmschichten beseitigen

Schwer zersetzbare Substrate Grassilage, Roggen-GPS, durchwachsene Silphie oder auch Wildpflanzen können im Fermenter eine kompakte, filzähnliche Masse bilden. Die Fasern der Substrate sind dabei ineinander verhakt.

Hierdurch wird die Rührfähigkeit erheblich erschwert und das Abpumpen der Masse nahezu unmöglich. Durch Zugabe von speziellen Enzymen der 2. Generation werden die physikalischen Eigenschaften auf der Oberfläche der Substratpartikel wirksam verändert und die Fasern entwirrt. Die flüssige Phase wird wieder fließfähig und das Abpumpen wird wieder problemlos möglich.

 

2. Substratmenge und Kosten senken - Leistung erhöhen - Gärrest reduzieren

Die täglich anfallenden Kosten für die zur Fütterung eingesetzten Substrate sind für Sie als Biogasanlagenbetreiber entscheidende Kennzahlen. Optimales Substratmanagement ist somit unerlässlich für eine wirtschaftlich erfolgreich betriebene Biogasanlage.

Durch gezielten Einsatz weiterentwickelter Enzymprofile ist es nun möglich, den täglichen Futtereintrag je nach eingesetzten Substraten ohne Leistungsverlust um bis zu 15 % zu senken.

Die hierbei eingesetzten Enzymprofile ermöglichen die Erhöhung des Wirtschaftsdüngeranteils. Durch die besondere Aktivität der Enzyme wird die Verwertung von Mist, Gülle und schwer vergärbaren Fasern nachweislich beschleunigt, die Biogasausbeute gesteigert und der Ertrag erhöht.

Die verbesserte Verwertung der eingesetzten Substrate führt zudem zu einer beachtlichen Minderung des anfallenden Gärrestes. Bei einer mit 500 KW betriebene Anlage ist pro Jahr eine Einsparung von 600 – 800 m³ möglich.

 

Gern beraten wir Sie mit einem individuellen Konzept und prüfen unverbindlich die Einsparmöglichkeiten Ihrer Biogasanlage.

Vorteile im Überblick

  • Rührfähigkeit verbessern
  • Prozess stabilisieren
  • Schwimmschichten beseitigen
  • Substratmenge und Kosten senken
  • Leistung erhöhen
  • Gärrest reduzieren

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